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meine Autos

Kauf, Nutzung und Pflege eines Autos sind sehr stark vom persönlichen Geschmack und der Beziehung zum Automobil im Allgemeinen abhängig.

Für viele und insbesondere viele Männer ist das Auto ein zweites zu Hause, das viel Pflege und Aufmerksamkeit erfordert. Nicht nur für diese Menschen ist das Auto auch ein Statussymbol.
Ich werde wohl nie wirklich nachvollziehen können, dass manch einer sein Auto tiefer legen lässt, sich teuere Alufelgen, Spoiler oder gar Bremssättel in Wagenfarbe nachrüstet.
Für manch anderen ist ein Auto eben einfach nur eine Maschine; ein zweckmäßiges Fortbewegungsmittel das nach der Fahrt wie ein benutzter Staubsauger weggestellt und nicht weiter beachtet wird.
Sicherlich bewegen sich auch viele Autobesitzer zwischen diesen Extremen. Wie oben aber schon angeklungen, dann gehöre ich sicherlich zu der letzteren Gruppe.

Das fängt schon beim Kauf an. Bei vielen anderen Männern ist der Autokauf mit optischen Vorstellungen, technischen Wünschen, Ausstattungsträumen und vielen Emotionen verbunden. Ob ich das nun nachvollziehen kann oder nicht, lebt davon in Deutschland immerhin ein recht bedeutender Industriezweig. Deshalb ist es wohl auch nicht verwunderlich, dass dies keine Ausnahme, sondern vielmehr die Regel ist. Bei meinem letzten Autokauf (Lupo 3L) konnte ich feststellen, dass Autoverkäufer (vermutlich vor allem an Männe) eine gewisse Erwartungshaltung besitzen.

So haben mich viele Händler versucht mit “tollen” Extras, wie Klimaanlage oder anderen „tollen“ Extras zu locken. Sie konnten aber z.B. überhaupt nicht verstehen, dass mir die Farbe meines “neuen” Autos völlig egal war und mich eine Klimaanlage eher abschreckt.
Für mich muss ein Auto vor allem zuverlässig anspringen und fahren und dabei möglichst wenig verbrauchen. Für letzteres wäre eine Klimaanlage kontraproduktiv, weil sie vor allem in Kleinwagen mit kleineren Motoren den Spritverbrauch überproportional erhöht. Diese Leistung sollte mein Auto dann noch möglichst ohne große Wartung und teuere Reparaturen erbringen – und schon bin ich glücklich.
So komme z.B. ich im Normalfall höchst selten auf die Idee, mein Auto zu waschen oder den Müll aus dem Wageninneren zu entfernen. Schließlich fährt es dadurch weder besser noch zuverlässiger. Und da sich der Schmutz noch in vertretbaren Grenzen hält, ist dies Gewichts- und Verbrauchsbezogen noch nicht nachteilig.

Zwar hatte ich schon viele Autos (Käfer, R4, R5, R12, R16, Corolla, Audi 80), aber nur einen davon hatte ich so lange, dass sich ein kurzer Bericht lohnt: der Toyota Carina.
Meine Erfahrungen zu meinem aktuellen Auto, den VW Lupo 3L finden sie ebenfalls hier.

Toyota Carina     VW Lupo 1,2 TDI 3l